| Schulprogramm der Grundschule Levern |
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| Geschrieben von: Kollegium der Grundschule Levern | ||||
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0. Unser Logo
Die Hängebrücke, die sich auf unserem Schulhof befindet, ist Symbol unserer Schule. Deshalb haben wir sie vor einem Jahr zu unserem Logo erklärt.
Die Hängebrücke ist mehr als ein Spielgerät für die Schülerinnen und Schüler.
Eine Brücke schafft Verbindung zwischen verschiedenen Menschen und Institutionen. Sie schlägt einen Bogen zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und den Kindern, zwischen Eltern und Lehrkräften, zwischen Ärzten, Therapeuten, Jugendamt und pädagogischem Personal. Sie verbindet aber auch die Kindertagesstätten, die weiterführenden Schulen, die außerschulischen Partner, die Vereine, die Schulaufsicht und die umliegenden Grundschulen mit der Grundschule Levern. Wenn ich über eine Brücke gehe, breche ich auf zu neuen Ufern, ohne das Alte und Bewährte zu vergessen. Das soll unsere pädagogische Arbeit vor Ort auszeichnen.
1. Unsere Schule
Die Grundschule Levern der Gemeinde Stemwede ist eine zweizügige Offene Ganztagsgrundschule, die von etwa 160 Kindern besucht wird. Etwa die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler kommen mit dem Bus, da unsere Schule neben Kindern aus der Ortschaft Levern auch Schülerinnen und Schüler aus den Dörfern Sundern, Niedermehnen, Destel und Twiehausen besuchen. Vereinzelt besuchen auch Kinder aus Varl oder Heithöfen unsere Schule. Es ist ein wichtiges Anliegen der Schule, den dörflichen Charakter dieses Umfelds in die Arbeit mit einzubeziehen.
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, eine gute und gesunde Schule zu werden.
Im Sinne des „Förderns und Forderns“ versuchen wir jedem Kind entsprechend seinen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden. Unsere Schülerinnen und Schüler werden sowohl im Rahmen des Klassenunterrichts durch binnendifferenzierte Maßnahmen gefördert als auch in speziellen Fördergruppen. Hierbei findet eine enge Zusammenarbeit zwischen Klassenlehrer bzw. Fachlehrer und Förderlehrer statt.
Verschiedene Arbeitsgemeinschaften wie Chor und Handball ergänzen den Klassenunterricht.
Fast ein Drittel unserer Kinder nimmt am Angebot des offenen Ganztages teil. Diese Kinder essen gemeinsam Mittag, erledigen ihre Hausaufgaben in der Schule und erfahren am Nachmittag ein vielfältiges Bildungsangebot.
Etwa einmal im Vierteljahr findet ein Schülerrat statt, in dem sich eine Kollegin und die Schulleiterin mit jeweils zwei Vertreterinnen oder Vertretern aus jeder Klasse trifft. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, Probleme oder Wünsche anzusprechen und mitzuentscheiden, was in der Schule passiert.
Um jedem Kind gute Lernchancen zu bieten ist uns eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. Eltern wollen das Beste für ihr Kind und sind „Experten“ für ihre Kinder in der Familie. Lehrerinnen und Lehrer sind Fachleute für die Kinder in der Schule. Die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften ist wichtig für den Schulerfolg und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Deshalb ist es uns wichtig, neben regelmäßig stattfindenden Pflegschaftssitzungen, Klönabenden und Elternsprechtagen jederzeit die Möglichkeit anzubieten, Gesprächstermine zu vereinbaren um über die besonderen Probleme eines Kindes zu sprechen. Zwischen „Tür-und-Angel-Gespräche“ kurz vor Stundenbeginn oder nach dem Unterricht sind dafür ungeeignet, denn wir möchten uns Zeit für die Eltern nehmen. Ebenso bietet sich die Pause dafür in der Regel nicht an. Oft haben wir Lehrerinnen und Lehrer wichtige Dinge zu besprechen. Manchmal brauchen wir aber auch einfach einen Moment Ruhe, um in der kommenden Stunde wieder mit ganzer Kraft für die Kinder da zu sein.
Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Klassenpflegschaftsvorsitzenden und den Schulpflegschaftsvorsitzenden ermöglicht gemeinsame Veranstaltungen wie Feste, Projekttage und Ausflüge.
Die Eltern wirken aber auch als offiziell demokratisch gewählte Vertreterinnen und Vertreter in verschiedenen Gremien wie der Klassenpflegschaft, der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz mit und beeinflussen so das Schulleben.
2. Einschulung und Schulbeginn
2.1 Schulanmeldung
Die Eltern der zukünftigen Erstklässler erhalten etwa ein Jahr vor der Einschulung eine Einladung zur Schulanmeldung. Bei der Anmeldung werden nicht nur die erforderlichen Daten aufgenommen, sondern die Schulleiterin verschafft sich auch anhand von kleinen Aufgaben einen ersten Eindruck über den Entwicklungsstand des Kindes und informiert die Eltern anschließend darüber. Besonderheiten wie Entwicklungsdefizite, Sprachauffälligkeiten oder Ähnliches und entsprechende Fördermöglichkeiten werden mit den Eltern besprochen. In einzelnen Fällen findet auch ein Gespräch mit den Erzieherinnen und Erziehern des Kindergartens statt. Hierbei wird selbstverständlich zuvor aus datenschutzrechtlichen Gründen die Einverständniserklärung der Eltern eingeholt.
2.2 Schulärztliche Untersuchung
Nach der schulärztlichen Untersuchung, zu der die Eltern in den Folgemonaten eingeladen werden, werden einige Kinder noch einmal zu einem besonderen Termin am Nachmittag eingeladen. Auf spielerische Art sollen die Kinder verschiedene Stationen durchlaufen, an denen sie bestimmte Aufgaben bewältigen müssen. Durch gezielte Beobachtung der Kinder kann herausgefunden werden, welche Lernvoraussetzungen vorliegen. Die Ergebnisse werden den Eltern in einem Gespräch erläutert. Außerdem dienen sie der späteren Klassenlehrerin oder dem späteren Klassenlehrer als Grundlage um eine individuelle Förderung zu initiieren.
Grundsätzlich werden alle Kinder eingeschult. Nur wenn wichtige medizinische Gründe vorliegen, kann das Kind vom Schulbesuch zurückgestellt werden.
2.3 Kennen lernen der Schule und der Lehrerinnen und Lehrer
Alle zukünftigen Erstklässler werden nach den Osterferien zu einem Besuch in die Grundschule Levern eingeladen. Der Chor empfängt sie in der Aula mit einem Begrüßungslied. Anschließend wird der Schulhof in der Pause erkundet. Danach erleben die Kinder eine Schulstunde im ersten oder zweiten Schuljahr, erhalten ein Schnupperheft mit ausgewählten Arbeitsblättern und Fotos und gehen mit in die große Pause. Zudem können interessierte Eltern gemeinsam mit ihren Kindern nach Absprache mit den ErzieherInnen die Offene Ganztagsschule kennen lernen.
Nach den Osterferien werden die Eltern über die Klassenbildung informiert. Grundsätzlich werden bei der Klassenbildung Kinder einer Ortschaft in einer Klasse zusammengehalten; die Kinder aus Levern werden auf zwei Klassen aufgeteilt. Dabei achten wir darauf, dass kein Kind alleine aus seiner Kindergartengruppe in eine Klasse kommt. Da aber in jedem Jahr aus den verschiedenen Ortschaften unterschiedlich große Gruppen in die Schule kommen, kann die Kombination der Ortschaften in den Klassen von Jahr zu Jahr variieren.
2.4 Elternabende und erster Schultag
Kurz vor den Sommerferien kommen die Eltern der Einschulungskinder zu einem Informationsabend zusammen.
In der letzten Woche der Sommerferien findet die Schultütenaktion statt. Eine Gruppe von Eltern packt für alle Einschulungskinder die Schultüten. Der Inhalt setzt sich aus Spenden zusammen, es werden aber auch jedes Jahr einige Dinge angeschafft. Außerdem unterstützt die Gemeinde diese Aktion mit 7.50 Euro pro Kind. So findet jedes Kind den gleichen Inhalt in seiner Schultüte vor.
Am zweiten Tag nach den Sommerferien findet die Einschulung statt. Dazu gehört – in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde – ein Gottesdienst und ein kleines Programm mit Liedern und Aufführungen der anderen Klassen. Während die Erstklässler anschließend mit ihren Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrern zur ersten Schulstunde in den Klassenraum gehen, können sich die Eltern und die anderen Gäste bei Kaffee und Kuchen, organisiert von den Eltern der Zweitklässler in Zusammenarbeit mit dem Förderverein, zusammen setzen.
Kurze Zeit später lädt die Schulleitung zur ersten Sitzung der Klassenpflegschaft ein. Hierbei gibt die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer einen Überblick über die Lernaktivitäten des Schuljahres. Die Eltern wählen den Klassenpflegschafts-vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Die Klassenpflegschaftsvorsitzenden vertreten die Interessen der Kinder und Eltern in der Schulpflegschaft. Außerdem organisieren sie in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer besondere Aktivitäten der Klasse wie Keksebacken, Adventskalender basteln, Weihnachtsfeier, Spielenachmittag, Grillfest u.ä.
2.5 Schuleingangsphase
Die Klassen 1 und 2 der Grundschule Levern werden als Schuleingangsphase geführt. Als Organisationsform der Eingangsstufe hat sich die Schulkonferenz für den jahrgangsbezogenen Unterricht entschieden. Die Schuleingangsphase dauert in der Regel zwei Jahre. Sie kann auch in einem Jahr oder in drei Jahren durchlaufen werden, wobei ein mögliches 3. Jahr nicht auf die Schulzeit angerechnet wird.
Die Leitziele der Schuleingangsphase sind folgende:
- Alle Kinder der Schuleingangsphase werden so gefördert, dass sie die Ziele der Richtlinien und Lehrpläne bis zum Ende des 2. Schuljahres erreichen können.
- Alle Kinder der Schuleingangsphase werden entsprechend ihren individuellen Lernvoraussetzungen und ihrem individuellen Bedarf gefördert.
In der zweiten Schulwoche werden alle Kinder intensiv mit einer speziell entwickelten Schuleingangsdiagnostik beobachtet und getestet. Das besondere Augenmerk gilt langsamer lernenden bzw. schneller lernenden Kindern, für die auch die Frage einer verkürzten oder verlängerten Verweilzeit von Bedeutung ist. Die Lehrkräfte tauschen ihre Beobachtungen aus um erforderliche Maßnahmen zur Unterstützung der Kinder abzustimmen und entsprechende individuelle Förderangebote umzusetzen, welche mit den Eltern besprochen werden.
Die Basisförderung in den Bereichen Wahrnehmungsfähigkeit, Grob- und Feinmotorik, Konzentration und Ausdauer, Sozial-/Arbeitsverhalten, Mengenverständnis und Psychomotorik wird hauptsächlich durch die Klassenlehrerin durchgeführt.
Die flexible Zusammensetzung der Fördergruppen ist abhängig vom aktuellen Lernstand und Lernfortschritt der Kinder und wird in regelmäßigen Abständen von den Teammitgliedern der Schuleingangsphase abgestimmt.
3. Der Unterricht in den Klassen 1-4
3.1 Klassenlehrerprinzip
Jede Klasse hat einen Klassenlehrer oder eine Klassenlehrerin. Wir streben an, dass der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin eine Klasse vom ersten bis zum vierten Schuljahr begleitet. Aus schulorganisatorischen Gründen müssen wir jedoch manchmal von dieser Regelung abweichen.
Die Klassenlehrer oder Klassenlehrerinnen unterrichten nicht alle Stunden in ihrer Klasse. Häufig wird das Fach Mathematik von einer anderen Lehrkraft erteilt, manchmal auch andere Fächer. Vom ersten Schuljahr an haben die Kinder also mindestens zwei Lehrkräfte. Die Lehrkräfte beraten sich untereinander und der Erziehungsauftrag wird nicht nur von einer Person wahrgenommen. Unterschiedliche Wahrnehmungen eines Kindes lassen ein umfassendes Bild entstehen, was wichtig ist für die weitere Lernentwicklung. So kann gewährleistet werden, dass ein schulinterner Austausch der Lehrerinnen und Lehrer über das Kind stattfindet und eine bestmögliche schulische Förderung gewährleistet werden kann.
Die Schülerinnen und Schüler erleben ein Team von unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern, die sich untereinander abstimmen. Gleichzeitig bedeutet es für die Kinder eine Abwechslung, wenn sie nicht nur von einer Person am Vormittag unterrichtet werden. Sie gewöhnen sich von Anfang an an unterschiedliche Lehrpersonen, so dass ihnen die Umstellung auf den weiterführenden Schulen nicht so schwer fällt.
Ist die Klassenlehrkraft erkrankt, kann der Vertretungsunterricht effektiver gestaltet werden, da ein Hauptfach wie vorgesehen unterrichtet wird und dieser Kollege auch über den weiteren Unterricht der Klasse informiert ist.
Im vierten Schuljahr stimmen sich die Kollegen untereinander ab, auf welcher weiterführenden Schule ihrer Meinung nach das einzelne Kind am besten lernen kann. So tragen zwei Lehrkräfte zu einer Schulartempfehlung bei.
3.2 Unterrichtsgestaltung
Auf der Grundlage der geltenden Richtlinien und Lehrpläne gestalten wir unseren Unterricht sowohl fachbezogen als auch fächerübergreifend. Offene Unterrichtsformen wie die Tages- und Wochenplanarbeit, das Lernen an Stationen, die Werkstattarbeit und projektorientierte Arbeitsformen gehören ebenso dazu wie bewährte gebundene Unterrichtsformen, so zum Beispiel das Unterrichtsgespräch oder die Gruppenarbeit. Ausgehend vom einzelnen Kind ist es unser Ziel, die Freude am Lernen und an der Leistung weiterzuentwickeln, seine Neugierde für Unbekanntes zu wecken und es zum selbstständigen Denken und Handeln anzuleiten. Dabei hat in unserem Unterricht variationsreiches Üben und Wiederholen ebenso seinen Platz wie selbstverantwortetes und entdeckendes Lernen. Individuelle Förderpläne für einzelne Kinder helfen uns dabei, auf besondere Schwächen oder Stärken gezielt einzugehen.
Die Selbstständigkeit der Schüler steht für uns immer im Vordergrund. Bereits in der ersten Klasse lernen die Kinder sich selbst und ihre Arbeitsmaterialien zu organisieren, Hausaufgaben zu notieren und in ansprechender Form zu erledigen. Aufgaben eigenständig zu lösen, mit Hilfe eines Partners auch Schwierigkeiten selbst und ohne Hilfe des Lehrers zu meistern, ist für uns ein wichtiges Lernziel.
Der Einsatz unterschiedlicher Medien und die Nutzung des Internets ist Alltag an unserer Schule. Das Arbeiten am Computer ist ebenso Bestandteil des Unterrichts wie der Umgang mit (Land-)Karten und Anschauungsobjekten.
In allen Fächern fördern wir das soziale Miteinander unserer Schülerinnen und Schüler. Wir schaffen durch unterschiedliche Lernsituationen wie zum Beispiel Gesprächskreise, Klassenrat, kooperative Spiele etc. Erfahrungsräume, um sich in seiner Verschiedenartigkeit wertzuschätzen und sich in demokratischer Mitbestimmung zu üben. In jedem dritten Schuljahr findet für die Kinder ein Selbstbehauptungstraining bei Frau Volkening vom Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptungs- und Konflikttraining statt. Dabei handelt es sich um eine Weiterführung der schon in den Kindergärten begonnenen Trainingsspirale.
Alle zwei Jahre bemühen wir uns um einen Zuschuss der Stiftung der Sparkassen für die Aufführung des Stückes „Mein Körper gehört mir“ der Theaterwerkstatt Osnabrück für die dritten und vierten Klassen. Die Eltern werden zeitnah im Rahmen eines Elternabends über die Inhalte und Ziele informiert.
3.3 Lesekompetenzförderung
Unser Ziel ist es, dass alle Kinder Lesen als etwas Positives und für das eigene Leben Bereicherndes empfinden und in ihrem eigenen Alltag viel lesen.
In allen Klassen sollen die Kinder in einer leseanregenden Lernumgebung Texte zum Lesen interessenbezogen auswählen und vorgelesene und selber gelesene Kinderliteratur genießen. Alle Klassen verfügen deshalb über eine kleine Klassenbücherei. Darüber hinaus finden die Kinder in unserem vorhandenen Lesezimmer ein immer reichhaltiger werdendes Angebot an Büchern. Im Lesezimmer, Klassenzimmer oder auch im Sommer im grünen Klassenzimmer suchen sich die Kinder ihren Platz um selbstvergessen zu lesen. Im zweiten Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler die Gemeindebücherei kennen. Ab Klasse 3 arbeiten die Schülerinnen und Schüler sowohl im Unterricht als auch zu Hause mit dem computergestützten Leseprogramm Antolin. Alle zwei Jahre nehmen alle Klasse am bundesweiten Vorlesetag teil. Politiker und bekannte Mitbürger aus dem Raum der Gemeinde werden hierzu eingeladen. Zudem wird alle vier Jahre eine Autorenlesung für die Schüler und Schülerinnen veranstaltet.
3.4 Förderung der mathematischen Kompetenzen
Ab dem dritten Schuljahr arbeiten alle Klassen mit dem Mathepiraten.
3.5 Besondere Veranstaltungen
Jede Klasse führt im Laufe des Schuljahres verschiedene Ausflüge durch.
In der Regel sind dabei folgende Exkursionen vorgesehen:
Während der ersten beiden Schuljahre lernen die Kinder im Unterricht sowohl die verschiedenen Tiere eines Bauernhofes als auch die übrigen Wirtschaftsbereiche in Ansätzen kennen. Durch den Besuch eines Kleintierzüchters (z.B. Hühnerzüchter) erfahren sie etwas über die artgerechte Haltung eines Tieres, sein Verhalten und seine Lebensweise.
Zudem findet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stemwede die sogenannte Schulwaldaktion statt. Jedes Kind pflanzt auf einer dafür vorgesehenen Fläche einen eigenen Baum, wodurch die Verbundenheit zur Natur gestärkt und das Umweltbewusstsein gefördert wird. Weitere thematisch vertiefende Besuche des Waldes finden in den kommenden Schuljahren statt.
Im Zusammenhang mit der Gesundheitserziehung lernen die Kinder etwas über die gesunde Ernährung und Zahnpflege und besuchen gemeinsam die am Ort ansässigen Zahnärzte.
In den dritten und vierten Schuljahren lernen die Kinder die besonderen Begebenheiten des Ortes und die dadurch resultierenden Möglichkeiten kennen. Der historische Ortskern des alten Stiftsortes bietet mit seinen interessanten Gebäuden ebenso wie die Mühle eine Fülle von Lernanreizen.
Sie lernen Formen der demokratischen Beteiligung im Ort kennen und erfahren bei einer Rundfahrt durch alle 13 Ortschaften der Gemeinde Stemwede Wissenswertes über ihre Flächengemeinde.
Zudem wird die Kreishauptstadt Minden mit einem der größten europäischen Wasserkreuze als außerschulischer Lernort besucht. Hierzu gehören die Fluss- und Kanalfahrt sowie die damit verbundene Schleusung.
Außerdem führt jede Klasse mindestens einmal im Jahr einen Wandertag durch. Verschiedene Wanderwege um Levern herum bieten sich an, in den höheren Klassen wandern wir auch im Stemweder Berg, im Wiehengebirge oder im Moor.
Alle vier Jahre findet ein gemeinsamer Wandertag aller Kinder statt. Dabei wandern die Schülerinnen und Schüler je nach Klassenstufe unterschiedlich weite Wege und treffen sich am Ende alle an einem markanten Platz.
Alle vier Jahre führt die Grundschule Levern auch eine Projektwoche mit anschließendem Schulfest durch.
Außerdem findet alle vier Jahre ein Sponsorlauf statt. Zusammen mit der Autorenlesung findet so in jedem Jahr eine besondere Schulveranstaltung statt.
In der Regel besuchen die Kinder in jedem Schulhalbjahr eine Theaterveranstaltung oder musikalische Aufführung. Mal laden wir entsprechende Schauspieler, z.B. von der Jungen Oper, in unsere Schule ein, mal fahren wir mit Bussen zu einer Theateraufführung, z.B. zur Freilichtbühne Nettelstedt.
Jedes Jahr führen wir die Bundesjugendspiele in unserer Schule durch. Je nachdem, welche weiteren Aktivitäten anliegen, finden diese in kleinem Rahme oder mit begleitender Spaßolympiade statt.
3.6 Bewegungserziehung
Als gesundheitsfördernde Schule legen wir viel Wert darauf, dass unsere Kinder vielfältige Bewegungsmöglichkeiten erfahren.
Damit unserer Kinder konzentriert und gesund lernen können, achten wir auf einen bewegten Unterricht. Verschiedene Arbeitsformen innerhalb einer Stunde wie Stuhlkreis, Einzelarbeit, Partnerarbeit etc. ermöglichen den Kindern ebenso wie bewusst eingelegte Bewegungspausen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzukommen und Ermüdungserscheinungen abzubauen. Dadurch kann die Aufmerksamkeit erhöht und das Lernen unterstützt werden. Dabei ist das Lernen nicht auf den Klassenraum beschränkt, sondern die Kinder suchen sich gerade in offeneren Lernsituationen wie zum Beispiel der Wochenplanarbeit ihren Arbeitsplatz im Schulflur.
Seit vielen Jahren besteht an unserer Grundschule eine Arbeitsgemeinschaft Handball mit einer regelmäßigen und festen Unterrichtszeit. Lerninhalte sind zunächst die Koordinationsfähigkeit, die allgemeine Bewegungs- und Konditionsschulung, die Kooperation mit dem Partner, das Entwickeln und Verstehen einfacher Spielideen sowie deren Umsetzung und der Umgang mit verschiedenen Übungsgeräten. Neben dem Festigen und Vertiefen der oben aufgezählten grundmotorischen Schwerpunkte geht es dann im weiteren auch um die Einführung spielspezifischer Elemente wie Werfen und Fangen, Prellen in der Bewegung, Zielwerfen und einfachen Verhaltensregeln beim Spiel. Höhepunkt ist sicherlich das jährlich ausgerichtete Handball-Spielfest für Grundschulen mit den verschiedenen Zusatzwettbewerben. An diesen abwechslungsreichen Veranstaltungen nahmen Auswahlmannschaften der Grundschule Levern bereits mehrfach mit großem Erfolg teil.
3.7 Verkehrserziehung
Da in einer Flächengemeinde wie Stemwede das Fahrrad als wichtigstes Verkehrsmittel der Kinder am Nachmittag genutzt wird, setzt unsere Schule das Programm „Radfahrtraining“ betont spielerisch, aber sehr konsequent um. In unseren Schonräumen leisten wir dadurch einen Beitrag zur vorbeugenden Sicherheitserziehung.
Im ersten Schuljahr unternimmt der für unseren Gemeindeteil zuständige Bezirkspolizist einen Rundgang mit den Schülerinnen und Schülern durch die nähere Schulumgebung. Dabei wird insbesondere das Überqueren der Straße an der Ampel und am Zebrastreifen geübt. Im ersten Schuljahr steht zwar noch das richtige Verhalten als Fußgänger im Vordergrund, es wird aber im Unterricht schon über die wichtige Nutzung eines Fahrradhelmes gesprochen.
Im dritten Schuljahr üben die Kinder für das ADAC-Fahrradturnier. Hierbei steht der sichere und geschickte Umgang mit dem Fahrrad im Vordergrund.
Höhepunkt im Bereich der Verkehrserziehung bildet im vierten Schuljahr der theoretische und praktische Unterricht zur Vorbereitung der Prüfung zum Fahrradführerschein.
Darüber hinaus findet in regelmäßigen Abständen Verkehrssicherheitstag mit verschiedenen zum Teil klassenübergreifenden Aktionen statt. Außerdem lernen die Kinder im Rahmen der von der BVO angebotenen Busschule das richtige Verhalten im Schulbus.
Im Herbst 2008 hat die Schulkonferenz Verhaltensregeln zur Schulwegsicherung für Eltern und Schülerinnen und Schüler herausgegeben. U.a. ist darin vorgesehen, dass die Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen, einen Fahrradhelm tragen.
3.8 Musische Erziehung
Neben dem planmäßigen Musikunterricht bietet die Grundschule Levern bereits seit vielen Jahren die freiwillige Arbeitsgemeinschaft Chor für die 3. und 4. Klassen an.
Der Chor übt Lieder ein, von denen einige bei den Feierlichkeiten der Schule aufgeführt werden, zum Beispiel bei den Einschulungs- und Verabschiedungsfeiern, Schulfesten, Weihnachtsfeiern der Schule und der Frauenhilfe Levern, beim Weihnachtsmarkt und Schulgottesdiensten.
Begleitet werden diese Lieder häufig mit einfachen Rhythmus-Instrumenten, die mit einigen Kindern während der wöchentlichen Chorprobe separat eingeübt werden.
3.9 Schulgottesdienste
Für alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule Levern finden im gesamten Schuljahr vier Schulgottesdienste in der Stiftskirche Levern statt, ein Einschulungsgottesdienst, ein Erntedankgottesdienst, ein Ostergottesdienst und ein Jahresabschlussgottesdienst zur Verabschiedung der vierten Klassen.
Diese Gottesdienste werden abwechselnd von unseren Pastoren Herrn Horst und Herrn Finkeldey aus der Kirchengemeinde Levern gestaltet. Der Inhalt und die Lieder werden mit der Schule abgestimmt. Die Arbeitsgemeinschaft Chor trägt ebenso zur Gestaltung bei wie einzelne Klassen.
4. Der Übergang zu den weiterführenden Schulen
4.1 Elterninformation und Beratung
Nach den Herbstferien findet für die Eltern der Viertklässler ein Informationsabend über die weiterführenden Schulen statt. Hierbei wird ein Überblick über die Strukturen der weiterführenden Schulen gegeben und ihre speziellen Konzepte sowie über die Durchlässigkeit des gesamten Schulsystems in Nordrhein-Westfalen.
Einige Wochen später beraten Klassenlehrer und Eltern in einem gemeinsamen Gespräch darüber, welche weiterführende Schule das Kind am besten fördert. Die Einschätzungen der Fachlehrer fließen hierbei mit ein.
4.2 Empfehlung und Anmeldung
Im Rahmen der Versetzungskonferenz im Januar beschließt die Schule ihre Empfehlung für die Eltern. Dabei finden die Ergebnisse des vorhergehenden Elterngespräches Berücksichtigung. Zusammen mit dem Halbjahreszeugnis erhalten die Eltern eine begründete Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung geeignet erscheint. Kurze Zeit später melden die Eltern ihr Kind mit dem Halbjahreszeugnis bei der Schule an, für die sie sich entschieden haben. Sollten die Eltern eine Schulform wählen, für die ihr Kind nur eine eingeschränkte Empfehlung hat, lädt die aufnehmende Schule die Eltern zu einem weiteren Beratungsgespräch ein. Entscheiden sich die Eltern für eine Schulform, für die ihr Kind keine Empfehlung hat, nimmt es am Prognoseunterricht teil, der nach den Osterferien stattfindet. Dort wird entschieden, ob das Kind ausreichende Kompetenzen besitzt, um die von den Eltern gewünschte Schule zu besuchen.
4.3 Besuch der Lehrkräfte der weiterführenden Schulen
Einige Lehrkräfte der in Stemwede ansässigen weiterführenden Schule (Stemweder Berg Schule) besuchen die Grundschule Levern nach den Osterferien um die Viertklässler und ihre Klassenlehrkräfte kennen zu lernen und sich über Unterrichtsinhalte und Arbeitsformen der ersten vier Grundschuljahre zu informieren.
Ab dem Schuljahr 2009/10 wird auch das Gymnasium Rahden solch einen Besuch durchführen.
4.4 Abschied
In der letzten Schulwoche findet gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Levern ein Abschlussgottesdienst in der Stiftskirche statt, zu dem auch die Eltern der Viertklässler herzlich eingeladen werden.
Die Abschlussfeier der 4. Klassen findet am letzten Schultag vor den Sommerferien statt. Mit einem Programm aus Chor, Instrumenten und Aufführungen sowie der Ausgabe der Entlasszeugnisse werden die Viertklässler aus der Grundschule entlassen.
Unterschiedlich sind die Abschiedsfeiern in den einzelnen Klassen. Oft finden Grillfeste mit Übernachtungen in Zelten statt. Organisiert werden die Veranstaltungen von den Eltern.
5. Kooperationspartner
Ortsnahe Kooperationspartner sind für eine gute Schule unverzichtbar. Vereine tragen durch aktive Mitarbeit dazu bei, den Lehrplan der Schule zu begleiten; andere Ansprechpartner unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrem Erziehungsauftrag. Ganz besonders wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder ist der Kontakt zu den abgebenden Institutionen wie den abgebenden Kindergärten und den weiterführenden Schulen.
In Stemwede stehen folgende Einrichtungen in regelmäßigem Kontakt mit der Schule:
· Ärzte des Ortes
· Fachärzte und Therapeuten in der näheren Umgebung
· Jugendamt
· Kindertagesstätten in Levern und Niedermehnen
· Kirchengemeinde Levern
· TV Frisch auf Levern
· Dorfgemeinschaft Niedermehnen
· Heimatverein Levern
· Lifehouse
· Polizei
· Landfrauen
· Feuerwehr
· Geflügelzuchtverein
· Firma Richter
Offene Ganztagsschule
Seit dem 01.08.2007 ist die Grundschule Levern Offene Ganztagsschule.
Konzept: Siehe OGS
6. Schulentwicklung
Die folgenden Ziele unserer Schulentwicklung wurden in Kleingruppen unseres Kollegiums erarbeitet und dann mit dem gesamten Kollegium sowie in der Schulkonferenz abgestimmt. Die Entwicklungsprozesse in den einzelnen Teilbereichen sind unterschiedlich weit fortgeschritten.
Entwicklungsziel: Leseförderung
Unser Entwicklungsziel ist es den Kindern vielfältige Leseanreize zu geben und sie dadurch verstärkt zum sinnentnehmenden Lesen zu führen. Sie sollen erfahren, dass Lesen etwas Positives ist und das eigene Leben bereichern kann. In ihrem eigenen Alltag soll dies zum selbstgesteuerten Lesen führen.
Arbeitsplan
Nachdem die Schüler das Erlesen gelernt haben, wird an die Eltern zum Lesetraining folgende Empfehlung herausgegeben: zehn Minuten tägliches lautes Vorlesen bis die Schüler fließend lesen können und das Ziel der „Buchreife“ erreicht ist.
Die Kinder, die die OGS besuchen, können ihre Leseaufgabe in der Regel nicht im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung erledigen, da hierfür eine 1:1-Betreuung benötigt wird. Um aber gerade schwache Leserinnen und Leser gezielt zu fördern, arbeiten seit Beginn des Schuljahres zwei Lesepatinnen in der OGS mit. Sie lesen den Kindern in einem gemütliche Rahmen vor, lesen aber auch gemeinsam mit ihnen.
Schon in der ersten Klasse wird eine Klassenbücherei eingerichtet und eine Buchausleihe organisiert. Die Bücher können möglicherweise über das eingesammelte Geburtstagsgeld (5 € statt Süßigkeiten) gekauft werden. Auch stellen Eltern gerne Bücher zeitweise zur Verfügung.
Ein Besuch der Gemeindebücherei im zweiten Schuljahr kann den Lesehorizont der Schüler ebenfalls erweitern.
Pro Schuljahr wird an unserer Schule eine Lektüre bearbeitet, die von den Eltern angeschafft wird. Dazu können Werkstätten vom Schuletat angeschafft werden, die in der Lehrerbücherei gesammelt werden. So erhält der einzelne Lehrer im Laufe der Zeit eine große Auswahlmöglichkeit.
Vorlesestunden zu bestimmten Themen wie z.B. Märchen oder Weihnachtsbücher können organisiert werden. Hier lassen sich Eltern und Großeltern gerne einbinden.
Die Bücherei in Espelkamp stellt themenorientierte Bücherkisten zusammen, die man im Sachunterricht, im Religionsunterricht oder auch im Deutschunterricht einsetzen kann. Die Schüler können nach einer entsprechenden Unterrichtsreihe ihr Lieblingsbuch vorstellen.
Mit der Einführung des Leseprogramms Antolin ab Klasse 3 ist eine Computer unterstützte und wettbewerbsorientierte Leseförderung mit guten Möglichkeiten der Evaluation auf den Weg gebracht worden (www.antolin.de,).
Anschaffungswünsche für die Bücherliste können mit der Ortsbücherei abgesprochen werden. Außerdem schafft der Förderverein regelmäßig Bücher an. Der Schwerpunkt des Lesezimmers hat sich mehr und mehr in Richtung Ausleihe entwickelt.
Eine Autorenlesung sollte alle vier Jahre organisiert werden, damit jedes Kind im Verlauf der Grundschulzeit in den Genuss einer Lesung kommt. Ein Leseprojekt zu bestimmten Autoren wie z.B. Knister oder Astrid Lindgren sollte durchgeführt werden.
Geplant ist eine eine Fortbildung zur Leseförderung. Wir haben in den letzen Jahren in Gesprächen miteinander festgestellt, dass es uns noch nicht zufriedenstellend gelingt, leistungsschwache Leserinnen und Leser unterschiedliche Lesestrategien nahe zu bringen. Oft fällt es diesen Kindern auch noch schwer, einen Text sinnentnehmend zu lesen. Das konnten wir auch wiederholt bei den Vergleichsarbeiten feststellen.
Entwicklungsziel: Effektives Arbeiten mit dem Computer
Vor 3 Jahren haben wir uns folgendes Entwicklungsziel gesetzt:
Unser Entwicklungsziel ist es die Schule mit Computern so auszustatten, dass sie als Medium im Unterricht aller Klassen sinnvoll und effektiv als Arbeitsmittel eingesetzt werden können.
An unserem damaligen Istzustand (z.B. gab es nur in den Klassen 3 und 4 Computer, davon waren 6 internetfähig) hat sich einiges verändert.
Wir verfügen zur Zeit über folgende Ausstattung:
technisch:
- zwei internetfähige Computer in jedem Klassenraum
- Computerraum mit derzeit 7 funktionsfähigen Computern
- aktuelle Version der Lernwerkstatt
- ab Klasse 3 antolin und mathepirat
pädagogisch:
- Medienkonzept (erste verbindliche Absprachen)
- Kolleginnen und Kollegen sind in antolin, mathepirat und lernwerkstatt eingearbeitet
Arbeitsplan
Wie auch bisher ist es weiterhin sinnvoll, um das Medium Computer effektiv einsetzen zu können, Hilfen einzuplanen. Nicht nur bei der Frage der Finanzierung können beispielsweise der Förderverein, fachkundige Eltern und Kollegen wertvolle Hilfen geben. Die Kosten für die anzuschaffende Hardware und die Software(lizenzen) kann möglicherweise durch Sponsoren, Spenden oder den Förderverein finanziert werden. Abschließend werden die Geräte installiert und ein Einsatz im Unterricht angestrebt.
Das Kollegium verfügt über unterschiedliche Kenntnisse und Erfahrungen mit dem Medium Computer. Um Unsicherheiten und Unklarheiten zu vermindern und Tipps und Hilfen für den Computereinsatz zu geben, haben sich die Kolleginnen und Kollegen unter Hilfe von Eltern, Ehemännern und erwachsenen Kindern selbst geholfen.
Unter großem Einsatz dreier Väter ist im Sommer 2008 eine Homepage unserer Schule entstanden. Die ersten Grundsteine sind gelegt, nun gilt es, diese Homepage nach und nach mit Inhalten zu versehen. Unser Ziel ist es, auch die Schülerinnen und Schüler stärker als bisher in diese Arbeit einzubinden, so dass die Homepage auch „ihre“ Homepage wird.
Speziell für unsere Kinder werden ab dem zweiten Halbjahr 2009 zu den Öffnungszeiten der OGS Computerkurse angeboten vom Lifehouse. Wenn diese Kurse gut angenommen werden, können wir uns vorstellen, dass die Schülerinnen und Schüler auch dort nach Absprache mit uns einen Teilbereich der Homepage gestalten.
Entwicklungsziel: Der Weg zu einer leiseren Schule
Unser Entwicklungsziel ist es lärmreduzierende Maßnahmen einzuführen um den Schülern ein Lernen in ruhiger Umgebung zu ermöglichen.
Arbeitsplan
Unser Schulgebäude ist ohne besondere lärmreduzierende Maßnahmen gebaut worden. Uns ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass unsere Schülerinnen und Schüler immer lauter werden. Zum Teil reagieren wir Lehrerinnen und Lehrer darauf mit lauter Stimme. Darunter leiden insgesamt alle Beteiligten.
Deshalb möchten wir im Unterricht den Lärmpegel senken, so dass alle konzentriert und nachhaltig lernen können. Ein Schritt dahin soll die Nutzung von Lärmampeln als optisches System sein. Deshalb haben wir für alle Klassen eine Lärmampel angeschafft. Eingebettet werden kann das Ganze in fach- und fächerübergreifende Unterrichtseinheiten zum Thema „Lärm“.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern haben wir im Schülerrat unsere jetzigen Schulordnung aufgestellt, in der auch Regeln zum leisen Umgang miteinander enthalten sind.
Besonders problematisch ist nach wie vor das Verhalten der Schülerinnen und Schüler auf den Fluren. Es ist hier häufig sehr laut und einzelne Kinder stürmen die Treppen hinunter. In der letzten Sitzung des Schülerrates haben wir uns vorgenommen, noch einmal ganz besonders darauf zu achten. Den Vorschlag der Kinder, dass in jeder Klasse ein „Leiseschüler“ bestimmt wird, der beim An- und Ausziehen an der Garderobe an leises Verhalten erinnert, haben wir aufgegriffen.
Recht laut ist es mitunter auch beim Mittagessen in der OGS. Die Kinder haben sich am Vormittag lange konzentrieren müssen und haben nun das Bedürfnis, „Dampf abzulassen“. Außerdem gibt es Kinder, die Tischsitten kaum kennen. Sofern möglich, setzt sich eine erwachsene Person mit an einen Gruppentisch. Wir wollen die Kinder auch wieder ganz gezielt anhalten, in der letzten Pause vor Beginn der OGS nach draußen zu gehen.
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